DE ǀ Schon vor dem Anwerbeabkommen arbeiteten Zehntausende türkische Arbeiter in "Alamanya", wie Deutschland umgangssprachlich genannt wurde. Unter ihnen waren sogar einige, die selbst Arbeitgeber waren …
Unter den damals erschienenen Zeitschriften war "Yaprak", die erste Studentenzeitung. Sie erschien erstmals 1959. Eine Ausgabe, an der auch Yüksel Pazarkaya mitwirkte, ist von besonderer Bedeutung. Denn eine Zeitschrift von vergleichbarem intellektuellem Niveau ist bis heute nicht erschienen.
Eine weitere Zeitschrift war "Mektup", die zwischen 1983 und 1985 in Berlin für Eltern türkischer Schülerinnen und Schüler erschien und insgesamt acht Ausgaben umfasste.
"Die Brücke", "BTBTM Magazin", "Don Quijote", "Die Gaste", "Politeknik" … Sie alle waren wichtig.
Daneben gab es zahlreiche weitere Zeitschriften, die von Studierenden- und Arbeitervereinigungen sowie von religiösen und politisch-ideologischen Bewegungen herausgegeben wurden. Mit ihnen versuchten sie, ihre eigene Stimme und ihre Weltanschauung zum Ausdruck zu bringen, zu verbreiten und auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen …
Und dann noch "Kalem | Schreiber" … Auch diese zweisprachig erscheinende Studentenzeitung war ausgesprochen gut und hoher Qualität. Die Redaktion hatte Fakir Baykurt übernommen.
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TR ǀ Anlaşma'dan önce de on binlerce Türk işçisi Alamanya'da çalışıyordu. İçlerinde işveren olanlar bile vardı…
Yayımlanan dergiler arasında ilk öğrenci dergisi, 1959'da yayın hayatına başlayan Yaprak'tı. Derginin, Yüksel Pazarkaya'nın da katkıda bulunduğu bir sayısı çok dikkat çekici. Zira, entelektüel düzeyi bakımından, o kalitede bir dergi, bugüne kadar bir daha çıkarılamadı.
Diğer bir dergi, 1983-1985 yılları arasında Berlin'de öğrenci velileri için yayımlanan, sekiz sayılık Mektup’tu.
Die Brücke, BTBTM Magazin, Don Quijote, Die Gaste, Politeknik… Hepsi önemliydi.
Arada öğrenci ve işçi hareketlerinin, dinî - politik ve ideolojik hareketlerin yayımladığı daha nice dergi ile kendi seslerini ve dünya görüşlerini duyurmaya, yaymaya; onlara dikkat çekmeye çalışıyorlardı...
Bir de Kalem | Schreiber... İki dilde yayımlanan bu öğrenci dergisi de çok iyi. "Redaktion" görevini ise Fakir Baykurt üstlenmişti.
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"Wie Geht Misin, Gut Musun?" ǀ “Wie geht’s? Alles gut?”
“Alles gut - die Krankenschwester ist gut, der Arzt ist gut, alles ist gut... mir geht’s gut... aber die Gesundheit – schlecht...” [1. Generation] ǀ "alles gut, hemşire gut doktor gut herşey gut... ben gut.. sağlık schlecht.." [1. Kuşak]
DE ǀ Wir fingen an – mit ein bisschen Deutsch, ein bisschen Türkisch. Wir wurden krank ǀ ["krank olduk"], konnten dem Arzt aber unser Leid nicht klagen. Wir lernten das “Zurückbleiben” ǀ ["Zürükbilaybıncı"] kennen. Das Wort „Arbeit“ ǀ ["Arbayt"] wurde uns nur allzu vertraut. Wir trafen uns am „Görlitzerbahnhof“ ǀ ["Gülüzar-banof"] und stiegen am „Hermannplatz“ ǀ ["Harman-pilatz"] um. Am Fließband verrichteten wir unsere „Akkord“-Arbeit – wie Roboter; nach Schichtende waren wir wie lebende Leichen... Manche begannen schließlich, Dinge aufzuschreiben oder auszusprechen. Sie sangen Lieder: "wie geht misin? gut musun?" ǀ „Wie geht’s? Alles gut?“
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TR ǀ birazcık Almanca, birazcık Türkçeyle başladık. "krank olduk" hekime dert anlatamadık. "Zürükbilaybıncı"yı tanıdık. "Arbayt" sesine aşına kaldık. "Gülüzar-banof"ta buluştuk; "Harman-pilatz"da aktarma yaptık. bantlarda "akort" çalıştık. İşte robot, iş çıkışında canlı bir cenaze gibiydik hem de.. Kimileri artık birşeyler yazıp, söylemeye başladılar. Türküler yaktılar: "Wie Geht Misin? Gut Musun?" ǀ “Wie geht’s? Alles gut?” ǀ @ismailenginhd [29 Ekim 2026]

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